JAHNPLATZ BEWEGT

Bewegendes

Umgestaltung der Friedrich-Ebert-Straße

Voraussichtlich ab dem 06.09.2021 bis zum Jahresende 2021 wird die Friedrich-Ebert-Str. umgestaltet werden. Die Arbeiten finden unter Vollsperrung für den Durchgangsverkehr statt.
Eine Umleitung für den Durchgangsverkehr wird über die Kavalleriestraße und Paulusstraße eingerichtet. Die Umleitung für den Radverkehr erfolgt zusätzlich über die Friedrich-Verleger-Str.

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Der Jahnplatz heute

Eine moderne und umweltverträgliche Mobilität ist ein wesentlicher Schlüssel für ein lebenswertes und dynamisches Bielefeld der Zukunft. Die vom Rat der Stadt verabschiedete Mobilitätsstrategie bis zum Jahr 2030 definiert ein nachhaltiges Leitbild für die Entwicklung der Mobilität in der Stadt. Sie wird die Verkehrswende als Beitrag zum Klimaschutz mit der Verlagerung des PKW-Verkehrs auf den öffentlichen Verkehr sowie den Rad- und Fußverkehr weiter vorantreiben.
Ein zentrales Projekt im Rahmen der Mobilitätsstrategie ist die Umgestaltung des Jahnplatzes. Dafür konnten EU- und Landesfördermittel aus dem Programm ,,Emissionsfreie Innenstadt” in Höhe von 18 Millionen Euro eingeworben werden. Die Zuschüsse bedingen eine hohe Dynamik für die Bauabläufe – zum Erhalt der Zuschüsse muss der Umbau bis Mitte 2022 abgeschlossen sein.
Diese Online-Plattform begleitet und beschreibt den Planungs- und Umsetzungsprozess aktiv.

Jahnplatz Umgestaltung

Bielefeld wird den Jahnplatz als einen zentralen innerstädtischen Platz und Verkehrsknotenpunkt nach der Leitidee der „klimafreundlichen Mobilität“ umgestalten und damit lebenswerter machen. Zukünftig haben Fußgänger, Radfahrer und Busfahrgäste mehr Platz. Es entsteht viel Raum für Aufenthalt und Begegnung. Kurz:
Der Jahnplatz als lebendige Mitte Bielefelds bekommt ein ganz neues Gesicht!

Chronologie

Der Jahnplatz als pulsierendes Zentrum der Stadt Bielefeld hat sich im Laufe der Zeit immer wieder deutlich verändert. Die Chronik Jahnplatz im Wandel der Zeit zeigt die Entwicklung des Jahnplatzes. Die Meilensteine für die Jahnplatz-Umgestaltung seit 2017 können Sie auf dem Zeitstrahl verfolgen.
Beschluss
Der Stadtentwicklungsausschuss beschließt aufgrund der erhöhten Stickstoffdioxid-Belastung die Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs am Jahnplatz und gibt das Startsignal für eine künftige Umgestaltung des Jahnplatzes.
17. Oktober 2017
Erste Vorentwürfe
Erste Vorentwürfe der Büros Bockermann Fritze, Kortemeier Brokmann und Wannenmacher Möller favorisieren das Kopenhagener Modell.
25. Juni 2018
Fördermittel beantragt
Die EU stellt im Rahmen ihres EFRE-Programms „Emissionsfreie Innenstadt“ Fördermittel für städtebauliche Maßnahmen zur Verfügung. Ein Förderantrag wird eingereicht.
29. Januar 2019
Förderzusage
Die Förderzusage aus Brüssel über 18 Mio. Euro ist da. Das festgelegte Zeitfenster für den Umbau ist ambitioniert: Juli 2020 – Juni 2022.
4. März 2019
Arbeiten am Versorgungsnetz
In Vorbereitung der Umgestaltung des Jahnplatzes beginnen am 1. Oktober 2019 erste vorlaufende Arbeiten im Bereich der Stadtentwässerung und im Versorgungsleitungsbau.
10. Oktober 2019
Ratsbeschluss zum Umbau
In der letzten Ratssitzung des Jahres votieren in namentlicher Abstimmung 29 Ratsmitglieder für den Umbau des Jahnplatzes und 28 dagegen. Mit dem Umbau soll am 01. Juli 2020 begonnen werden.
18. Februar 2020
Ratsbeschluss
zum Ausbaustandard der Verkehrsanlagen
20.03.2020 bis 20.04.2020
Baubeginn
Start der Hauptbauarbeiten, Bauphase 1
11.05.2021
Abschluss der 1. Haupt-Bauphase
23. Mai 2017
Verkehrsversuch
Eine einspurige Führung des Autoverkehrs und die Einrichtung einer gemeinsamen Umweltspur für Busse und Radfahrer*innen sollen in einem Verkehrsversuch erprobt werden. Ein verkehrstechnisches Gutachten wird die Realisierbarkeit prüfen.
1. April 2018
Vorbereitung Verkehrsversuch
Bauliche Maßnahmen – Abbindung des Niederwalls und Umbau der Mittelinseln Friedrich-Verleger-Straße – schaffen die Voraussetzungen für den Start des Verkehrsversuches.
1. November 2018
Ergebnisse Verkehrsversuch
Erste Ergebnisse des Verkehrsversuches liegen vor–es konnte nachgewiesen werden, dass eine Spur für den motorisierten Individualverkehr ausreicht und damit das Kopenhagener Modell als Grundlage für die weiteren Planungen dienen kann. Der Verkehrsversuch wird fortgesetzt.
1. März 2019
Akquise neuer Fördertöpfe
Zusätzliche Fördermöglichkeiten vom Bund sind avisiert: Sie sollen den Umbau der Jahnplatzpassage ermöglichen.
12. September 2019
Öffentlichkeitsveranstaltungen
Rund 120 interessierte Bürgerinnen und Bürger beteiligen sich am 03. und 09. Oktober an der Diskussion zu den Ergebnissen der Verkehrs- und Freianlagenplanung.
13. Dezember 2019
Infoveranstaltung
Informationsveranstaltung im Ratssaal (Aktueller Planungsstand, Bauzeitliches Verkehrskonzept, vorlaufende Arbeiten)
05. März 2020
EU-weites Ausschreibungsverfahren
der Tiefbauleistungen (Hauptauftrag) wird durchgeführt
06.07.2020
Start 2. Bauphase
Wechsel der Bauphasen auf der Jahnplatz-Baustelle. Das Baufeld im zentralen Platzbereich befindet sich zwischen Commerzbank und Herforder Straße sowie auf der Südseite des Platzes. Auch der Oberntorwall wird zum Baufeld.
01.07.2021
Jahnplatz im Wandel der Zeit
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Quelle: Stadtarchiv Bielefeld

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Die Stadtverwaltung behält sich die Löschung nicht relevanter Meldungen vor. Auf der Basis dieser Vorplanungen sind Ihre Ideen herzlich willkommen.

Fragen und Antworten

Aktuelle Frage

Wie/Wo können zukünftig Taxen Patienten 
von zentralen Arztpraxen abholen?

Es werden Halteplätze für Taxis zur Erreichbarkeit der Ärztehäuser und Arztpraxen geplant.

Der EU-Grenzwert für den Stickoxid-Wert liegt bei 40 Mikrogramm pro Kubikmeter gemäß 39. BImSchV (2008/50/EG) T A Luft.

Durch die veränderte Verkehrssituation sollen neue Erkenntnisse für die Planung und Umgestaltung des Jahnplatzes gewonnen werden.

Die Fahrstreifen für den Kfz-Verkehr wurden reduziert. Durch den eingesparten Raum ergibt sich Platz für die Umweltspur. Der Niederwall wird ab dem Jahnplatz zu einer Fahrradstraße umgewandelt. Auf der Strecke Friedrich-Verleger-Straße bis ca. Höhe Wilhelmstraße erfolgt die Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit auf 30km/h.

Der Jahnplatz wird gemäß der Leitidee der „klimafreundlichen Mobilität“ umgestaltet.

Mit der geplanten Reduzierung der Fahrspuren für den Individualverkehr bekommen Busse, Fußgänger*innen und Radfahrer*innen mehr Platz. Die Verlegung der Radwege und die Neugestaltung der Platzflächen und Haltestellenüberdachung erhöht die Aufenthaltsqualität für die Passanten. Die Abbindung des Niederwalls schafft zusätzliche Flächen für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen und stärkt die fußläufige Verbindung zwischen Alt- und Neustadt. Radfahrer*innen werden in Anlehnung an das Kopenhagener Modell über den neugestalteten Platz geführt.

Es erfolgt eine Berücksichtigung aller Verkehrsteilnehmer*innen gemäß Beschluss des Stadtentwicklungsausschusses vom 02.04.2019. Aktuelle technische Regelwerke werden beachtet sowie Erfahrungen anderer europäischer Kommunen berücksichtigt und abgewogen.

Die Verkehrssimulation zeigt die Leistungsfähigkeit. (Verkehrssimulation)

Teil des geförderten EU-Projektes „Emissionsfreie Innenstadt sind auch die Friedrich-Verleger- Straße und Friedrich-Ebert-Straße. Es erfolgt eine Koordination mit der Wilhelmstraßenentwicklung.

Der Jahnplatz ist auch zukünftig Verkehrsknotenpunkt, die neue Aufteilung wird neue Laufwege erzeugen. Kundenfreundliche Lösungen sind unser Ziel. Größtmögliche Übersichtlichkeit schafft die klare Zuordnung der Busse an feste Abfahrpunkte.

„Aufmerksamkeitsverstärker“, Farb- und Lichtlösungen werden für klare Abgrenzung sorgen. Es gilt §1 StVO – gegenseitige Rücksichtnahme.

Der Radverkehr in beide Richtungen wird zur Sicherstellung der Wegebeziehung Friedenstraße -Bahnhofstraße empfohlen.

Die Fläche soll als Mischverkehrsfläche ausgewiesen werden – dann gilt § 1 StVO.

Bielefeld verfolgt im Rahmen seiner Mobilitätsstrategie das ambitionierte Ziel, bei der Verkehrsmittelwahl den Anteil des ÖPNV zu steigern und attraktiv zu gestalten. In den Planungen berücksichtigt werden dabei unter anderem eine eigene Busspur bzw. die Bevorrechtigung des Busverkehrs an Knotenpunkten und Haltestellen. Selbstverständlich werden die neuesten gesetzlichen Regelungen zugrunde gelegt. Attraktive Taktzeiten, moderne Ein- und Ausstiegs- sowie Wartebereiche, Witterungsschutz, Sitzmöglichkeiten, dynamische Fahrgastinformationen, Barrierefreiheit – das sind Themen, die die Planer bearbeiten.  

Hell, transparent, funktional, vandalismussicher und zu Reinigungszwecken begehbar – das sind die Eckpunkte für die Gestaltung der Dächer. 

Anforderungen der Feuerwehr sind zu beachten, es müssen entsprechende Bereiche für Rettungseinsätze freigehalten werden.

Ja, sie werden in den Planungen berücksichtigt.

Angenehme und moderne Wartebereiche mit Hinweistafeln/Informationsmöglichkeiten sind in den Planungen vorgesehen. Zusätzliche Sitzmöglichkeiten werden geschaffen.

Durch den Einsatz von Natursteinpflaster soll ein nahtloser Übergang zur Altstadt entstehen.

Musterflächen (Farben und Pflastergrößen) sind auf dem städtischen Bauhof angelegt.

Alle bestehenden Zugänge zum Jahnplatz-Forum (Fahrstühle, Treppen) bleiben bestehen.

Es werden Halteplätze für Taxis zur Erreichbarkeit der Ärztehäuser und Arztpraxen geplant.

Barrierefreiheit ist ein wichtiger Aspekt bei der Neugestaltung der Haltestellenbereiche am Jahnplatz sowie in der generellen Platzgestaltung. Neben den aufgrund körperlicher oder seelischer Beeinträchtigungen mobilitätseingeschränkten Menschen müssen auch die Belange von Eltern mit Kinderwagen, Reisenden mit Koffern oder Älteren berücksichtigt werden.  Zusätzlich zur barrierefreien Zugänglichkeit des ÖPNV (Stadtbahn und Busse) werden die Wegeführungen auf dem Platz durch taktile Leiteinrichtungen, kontraststarke Materialien sowie Querungen entsprechend dem Bielefelder Standard bei der Planung sichergestellt.

Bis Frühsommer 2020 sind auf dem Platz Veranstaltungen möglich, danach müssen Ausweichmöglichkeiten / Übergangslösungen diskutiert werden.  Dazu gibt es Abstimmungsgespräche mit der Bielefeld Marketing.

Ein bauzeitliches Verkehrskonzept wird im Januar 2020 den politischen Gremien zur Beschlussfassung vorlegt.

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Das Projekt wurde aus Mitteln des EFRE unterstützt

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